Universität Hamburg Mineralogisches Museum Universität Hamburg
Mineral
 
Sanidin
Sanidin, zum Teil verzwillingt, eingewachsen in Trachyt, Drachenfels, Königswinter, Siebengebirge, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Slg. Martin Heinrich Klaproth (Inv.-Nr. 2014_05159, Größe 11 x 8 x 7 cm) mit Etikett von Klaproth und Zusatz „mit gelbem Titanit“ von Gustav Rose.
Hölzel-Nr.
 
-
Typ
 
vermutl. T
IMA-Nr. / Jahr
 
prä-IMA
Formel
 
K[AlSi3O2]
Typlokalität
 
Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Siebengebirge, Königswinter, Drachenfels
Paragenese
 
Im Gestein Trachyt eingewachsen
Sammlung
 
Museum für Naturkunde - Humboldt-Universität zu Berlin
Ansprechpartner
 
Dr. Ralf-Thomas Schmitt
Smlg.−Nr. / Standort
 
Proben 2014-05159 (Slg. Klaproth), 2014-05145, 2014-05165 und weitere Cotypen aus der Slg. Nose.
Art
 
Gesteinsproben
Literatur

Orographische Briefe über das Siebengebirge und die benachbarten zum Theil vulkanischen Gegenden beyder Ufer des Nieder-Rheins an Herrn Joseph Paul Edlen von Cobres. Erster Theil: Oestliche Rhein-Seite.
Nose, K. W. (1789)
Frankfurt am Main (Gebhard & Körber), 278 Seiten

Verzeichnis einer Sammlung der merkwürdigern Gebirgs-Arten des Niederrheins.
Nose, K. W. (1792)
Frankfurt am Main (Gebhard & Körber), 7 Seiten

Verzeichnis einer Sammlung der merkwürdigern Gebirgs-Arten des Niederrheins.
Nose, K. W. (1793)
Intelligenzblatt der Neuen Deutschen Allgemeinen Bibliothek, 1, Nummer 3, 20–23

Chemische Untersuchung des Glasigen Feldspathes vom Drachenfels.
Klaproth, M. H. (1810)
Beiträge zur chemischen Kenntniss der Mineralkörper, 5, 12–18

Sanidin – Der glasige Feldspat vom Drachenfels bekommt einen Namen.
Schmitt, R. T. (2025)
In: Damaschun, F. & Schmitt, R. T.: Uranentdeckung und Mineralanalysen – Die Sammlung Martin Heinrich Klaproth im Museum für Naturkunde Berlin. Göttingen, 190-195
Bemerkungen / Weitere Informationen

Aufsammlung und Beschreibung von Karl Wilhelm Nose, Proben enthalten u. a. in der Nose-Verkaufsserie „Verzeichnis einer Sammlung der merkwürdigern Gebirgs-Arten des Niederrheins“ aus dem Jahre 1792 unter der Nummer 2, chemische Analyse durch Martin Heinrich Klaproth unter der Bezeichnung "glasiger Feldspath".
Letzte Aktualisierung am 18. März 2026 durch A. Matthies Impressum