Universität Hamburg Mineralogisches Museum Universität Hamburg
Mineral
 
Nosean
Großer Nosean führender Sanidinit-Auswürfling mit Geologenhammer zum Größenvergleich, westliche Sandkaule nahe bei der Abtei Maria Laach, Mendig, Eifel, Rheinland-Pfalz, Deutschland, Slg. Karl Wilhelm Nose (Inv.-Nr. 2019_00064, Größe 31 x 12 x 15 cm). Diese Probe wird in den „Mineralogischen Studien über die Gebirge am Niederrhein“ von Johann Jacob Nöggerath auf Seite 114 erwähnt und auf den folgenden Seiten zur Beschreibung der Morphologie von Nosean verwendet. Die Ausschnittvergrößerung zeigt einen schwarz-grauen Nosean-Kristall neben weißem, tafeligen Sanidin (Höhe des Kristalls ca. 9 mm) von dieser Probe.
Hölzel-Nr.
 
-
Typ
 
vermutl. T
IMA-Nr. / Jahr
 
prä-IMA
Formel
 
Na8Al6Si6O24(SO4)
Typlokalität
 
Deutschland, Rheinland-Pfalz, Eifel, Mendig, Laacher See
Paragenese
 
Sanidin
Sammlung
 
Museum für Naturkunde - Humboldt-Universität zu Berlin
Ansprechpartner
 
Dr. Ralf-Thomas Schmitt
Smlg.−Nr. / Standort
 
Probe 2019_00064 und weitere Cotypen u. a. 2002-2108, 2016-01074, 2016-01079, 2016-01080, 2016_01082, 2016_01239, 2016_01240
Art
 
Mineralprobe
Literatur

Mineralogische Studien über die Gebirge am Niederrhein. Nach der Handschrift eines Privatisierenden [Karl Wilhelm Nose].
Nöggerath, J. J. (Hrsg.) (1808)
Frankfurt am Main (Hermann), 276 Seiten

Nosean – Der Klaprothsche Name Nosian kann sich nicht durchsetzen.
Schmitt, R. T. (2025)
In: Damaschun, F. & Schmitt, R. T.: Uranentdeckung und Mineralanalysen – Die Sammlung Martin Heinrich Klaproth im Museum für Naturkunde Berlin. Göttingen, 200–205
Bemerkungen / Weitere Informationen

Proben gesammelt von Karl Wilhelm Nose, beschrieben von Johann Jakob Nöggerath, ursprünglich bezeichnet als Spinellan, Probe 2019_00064 nachvollziehbar beschrieben in Nöggerath (1808), Detailliste mit kompletter Auflistung der Spinellan-Proben aus der Sammlung Nose im Archivmaterial der Mineraliensammlung vorhanden.
Letzte Aktualisierung am 18. März 2026 durch A. Matthies Impressum